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02/2015

Nachtstücke

 

 

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Nachtstück Algarinho (Bairrada Portugal), 2015, 91 x 158 cm, s-w-Barytpapier koloriert, Edition 2

Nachtstück Rio Seco (Bairrada Portugal), 2015, 91 x 158 cm, s-w-Barytpapier koloriert, Edition 2

 

 

 

 

Mont Puget dunkel

Mont Puget II (Marseille), 1996, 72 x 158 cm, s-w-Barytpapier koloriert, Edition 2

 

Hafen v Lissabon

Hafen von Lissabon II, 1994, 26 x 60 cm, s-w-Barytpapier koloriert, Edition 2

 

 

Andalusien urabzug

Nachtstück Andalusien, 1993, 34 x 122 cm, s-w-Barytpapier koloriert, Edition 5 + II / Abb. I/5 + II

 

 

 

Nachtstück Bairrada (Algarinho), 2015, 85 x 141 cm, s-w-Barytpapier koloriert, Edition 2

Nachtstück Bairrada (Algarinho), 2015, 91 x 151 cm, s-w-Barytpapier koloriert, Edition 2


First of all I would like to make one thing clear … I never explain anything.

Mary Poppins

 


 

 

 

Nachtstück Sao Pedro I, 2015, 100 x 140 cm, s-w-Barytpapier koloriert, Edition 2

Nachtstück Sao Pedro I, 2015, 100 x 140 cm, s-w-Barytpapier koloriert, Edition 2

 

 

 

 

Jardim botanico/Principe Real (Lissabon), 2015, 72 x 137 cm, Edition 2 (Abb. 2/2)

Jardim botanico/Principe Real (Lissabon), 2015, 72 x 137 cm, Edition 2 (Abb. 2/2)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nachtstück Sao Pedro II, 2015, 98 x 140 cm, s-w-Barytpapier koloriert, Edition 2

 


 

 

Aber Lebendige machen alle den Fehler, dass sie zu stark unterscheiden.

Engel (sagt man) wüßten oft nicht, ob sie unter Lebenden gehen oder Toten.

Rainer Maria Rilke, 1. Duineser Elegie

 


 

 

 

 

 

Nachtstück Frioul

Nachststück Ile de Frioul, 1999, 42 x 58 cm, s-w-Barytpapier koloriert, Edition 2

 

 

 

 

Nachtstück Rue des Abeilles (Marseille) III, 2015, 140 x 102 cm, s-w-Barytpapier koloriert, Edition 2

Nachtstück Rue des Abeilles III (Marseille), 2016, 145 x 101 cm, s-w-Barytpapier koloriert, Edition 2

 

 


 

Nirgends, Geliebte, wird Welt sein, als innen. Unser Leben geht hin mit Verwandlung. Und immer geringer schwindet das Außen.

Rainer Maria Rilke, 7. Duineser Elegie

 


 

 

 

 

 

Nachtstück Rue des Abeilles (Marseille) II, 2015, 101 x 142 cm, s-w-Barytpapier koloriert, Edition 2

Nachtstück Rue des Abeilles II (Marseille), 2016, 100 x 143 cm, s-w-Barytpapier koloriert, Edition 2

 

 

 

 

 

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Lissabon, Rio Tejo, 2016, 41 x 59 cm, s-w-Barytpapier koloriert, Edition 2

 

 


 

 

Hiersein ist herrlich.

 

Rainer Maria Rilke, 7. Duineser Elegie


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Lissabon, Rio Tejo II, 2016, 41 x 59 cm, s-w-Barytpapier koloriert, Edition 2

 

 


 

 

Denn das Schöne ist nichts
als des Schrecklichen Anfang, den wir noch grade ertragen,
und wir bewundern es so, weil es gelassen verschmäht,
uns zu zerstören. Ein jeder Engel ist schrecklich.
Und so verhalt ich mich denn und verschlucke den Lockruf
dunkelen Schluchzens. Ach, wen vermögen
wir denn zu brauchen? Engel nicht, Menschen nicht,
und die findigen Tiere merken es schon,
daß wir nicht sehr verläßlich zu Haus sind
in der gedeuteten Welt. Es bleibt uns vielleicht
irgend ein Baum an dem Abhang, daß wir ihn täglich
wiedersähen; es bleibt uns die Straße von gestern
und das verzogene Treusein einer Gewohnheit,
der es bei uns gefiel, und so blieb sie und ging nicht.

 

Rainer Maria Rilke, 1. Duineser Elegie

 


 

 

 

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Nachtstück Andalusien, 1992/2016, 27 x 61,5 cm, s-w-Barytpapier koloriert, Edition 5 + II e.A.

 

 

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Nachtstück Galicien Nr.1, 1999, 62,5 x 92 cm, s-w-Barytpapier koloriert, Edition 2

 

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Nachtstück Galicien Nr.1 (Detail), 1999, 62,5 x 92 cm, s-w-Barytpapier koloriert, Edition 2

 

 

Galicien

Nachtstück Galicien Nr.2, 1999, 62,5 x 92 cm, s-w-Barytpapier koloriert, Edition 2

 


 

Mit allen Augen sieht die Kreatur
das Offene. Nur unsre Augen sind
wie umgekehrt und ganz um sie gestellt
als Fallen, rings um ihren freien Ausgang.
Was draußen ist, wir wissens aus des Tiers
Antlitz allein; denn schon das frühe Kind
wenden wir um und zwingens, daß es rückwärts
Gestaltung sehe, nicht das Offne, das
im Tiergesicht so tief ist. Frei von Tod.
Ihn sehen wir allein; das freie Tier
hat seinen Untergang stets hinter sich
und vor sich Gott, und wenn es geht, so gehts
in Ewigkeit, so wie die Brunnen gehen.

Rainer Maria Rilke, 8. Duineser Elegie

 


 

 

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Nachtstück Galicien Nr.2 (Detail), 1999, 62,5 x 92 cm, s-w-Barytpapier koloriert, Edition 2

 

 

 

 

 


 

 

 

J.D. Steelritter ist wie viele ältere Erwachsene intolerant bis dorthinaus. Mark Nechtr ist das, wie die meisten jungen Menschen in dieser seltsamen Zeit, NICHT. Dabei muss er zugeben, dass sein Arassismus völlig eigennützige Gründe hat. Wenn alle Schwarzen großartige Tänzer und Sportler sind und alle Asiaten intelligent, identisch und fleißig, wenn alle Juden sich großartig aufs Geld- und Literaturmachen verstehen und sich dank ihrem Zusammenhalt so gut durchboxen, und wenn schließlich alle Latinos großartige Liebhaber und Messerstecher und Grüngrenzengänger sind — ja meine Fresse, was bleibt dann eigentlich noch den weißen angelsächsischen Protestanten? Welche großartige Gemeinsamkeit bringt uns Weißbrote für den Rassisten unter das solide Dach des Stereotyps? Nichts. Ein namen- und gesichtsloser großer weißer Mann. Für Mark ist Rassismus eine Art schräger Masochismus. Eine Methode, dank der wir uns absolut und sinnlos allein fühlen. Identitätslos.

DAVID FOSTER WALLACE (1962 – 2008), »WESTWÄRTS GEHT DER LAUF DES WELTREICHS« (1989)

 


 

Just do your thing, and you’ll be king.

Bob Dylan, »If Dogs run free« (1970)

 

 

 


 

sardinenmontage

40 Sardinen, 2015, 40 x 24 x 30 cm (112 x 280 cm), s-w-Barytpapier koloriert, Edition 2

 

 

 


Krakenkaufen

 

 

 

 

 

 

Layout 1

 

 

 

Ende November 2014 erschien der Roman „Krakenkaufen“ im Verlag Darling Publications.
941 Seiten, 15 x 21 cm, Softcover, 40 Farb- und 30 Schwarzweiss-Abbildungen.

ISBN 978-3-945525-04-3
28 €

(Abb. oben u. unten: Klappcover und Innencover)

Layout 1

 

 

 

 


 

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Cela s’est passé peu à peu                                             Nach und nach ging es vorbei.

Je hais maintenant les élans                                          Ich hasse jetzt die mystischen

mystiques et les bizarreries de style.                             Aufschwünge und die Ab-

Maintenant je puis dire que                                            sonderlichkeiten des Stils.

l’art est une sottise.                                                        Ich kann jetzt sagen, daß die

(Les) Nos grands poètes                                                Kunst eine Dummheit ist.

(illisible) aussi facile: l’art                                             (Die) unsere großen  Dichter

est une sottise.                                                               (unleserlich) ebenso leicht:

Salut a la bont.                                                               Die Kunst ist eine Dummheit.

                                                                                        Gepriesen sei Güte.

 

                                                   Arthur Rimbaud (1854 – 1891), »Bonr«/»Glück«,



 

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Peixe Fadista, 2003, 45,5 x 114,5 cm, s-w-Barytpapier koloriert, Edition 2


 

 

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Homo sapiens – Homo neandertalensis, 2016, 40 x 60 cm, C-Print.

 

 


 

»…ca. 300 000 000 v.o.n. Chr.«

Skulpturen 2010 –

Wachs, Schellack, Holz, Metall, div. Kunststoffe. Größe variabel.

 

 

 

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162 x 112 x 48 cm

 

 

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Helm clean web

 

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Höhe 136 cm

Kopf clean web

 

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Mensch

Zustandsfoto Juni 2016

 

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Höhe 198 cm

 

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Zustandsfoto Julii 2016

 

pflanzenspitzen-zustand

Zustandsfotos, Juli 2016.

 

 

modell

Modell, Dezember 2016

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

Die Wahrheit macht dich frei. Aber vorher macht sie dich fertig.

David Foster Wallace (1962 – 2008), »Unendlicher Spaß« (1996).

 


 

 

Unsere größten Befürchtungen gehen so wenig wie unsere größten Hoffnungen über unsere Kraft, wir können schließlich die einen bezähmen und die anderen trotz allem verwirklichen.

 

Marcel Proust (1871 – 1922), »Auf der Suche nach der verlorenen Zeit«, Band X »Die wiedergefundene Zeit« (1927, posthum).

 

 

 

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